Sanierungsstau soll jetzt abgebaut werden

Im Rahmen der Ortsteilveranstaltungen des Kommunalwahlkampfes haben sich die Kandidaten der CDU-Albstadt für den Gemeinderat über die Situation im Ortsteil Truchtelfingen informiert.

Unter sachkundiger Führung des stellvertretenden CDU-Gemeinderatsfraktionsvorsitzenden Ralf Keppler wurden die Brennpunkte der Truchtelfinger Kommunalpolitik in Augenschein genommen. Bereits zu Beginn des Rundgangs gab es eine positive Nachricht: Der Baubürgermeister, so Stadtrat Friedrich Pommerencke, habe nun verbindlich zugesagt, baldmöglichst Haushaltsmittel für die Sanierung des Kleiststraße am Friedhof zur Verfügung zu stellen. Hier habe sich der Druck der CDU gelohnt, um baldmöglichst die unzureichende Straßensituation zu verbessern.

Keppler betonte, dass es nun darauf ankommen werde, in der Gesamtstadt sowie in Truchtelfingen einen Sanierungsstau bei der Infrastruktur abzubauen. Ein weiteres Beispiel: die Notwendigkeit von Verbesserungsarbeiten in der Turn- und Festhalle – insbesondere in der Küche.

Besonders freuten sich die Kommunalpolitiker darüber, dass in Truchtelfingen noch eine funktionierende Struktur an Nahversorgern vorhanden sei, so dass die Einwohner nicht zwingend auf Großmärkte auf der grünen Wiese angewiesen seien.

Ein weiteres Thema war die Situation des Ehrenamts: Auch in diesem Punkt sei Truchtelfingen gut aufgestellt, da es über eine funktionierende und solide Vereinsstruktur verfüge, die von Seiten der Kommune nach Kräften weiter zu unterstützen sei.

 

Gelungenes Beispiel für Förderpolitik

Im Anschluss an den Ortsrundgang bestand die Gelegenheit zu einem Besuch bei der Firma MF Instruments GmbH. Firmeninhaber Manfred Feist gab den Gästen einen Einblick in die Messtechnik seines Hauses und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Roland Tralmer unterstrich in diesem Zusammenhang, dass es sich bei dieser Firma um ein positives Beispiel handle, wie durch die städtische Wirtschaftsförderpolitik und weitere Förderprogramme der lokale Mittelstand unterstützt werden könne.

Es sei gelungen, ein leer stehendes Fabrikgebäude einer neuen, zukunftsfähigen Nutzung zuzuführen. Dies sei ein "Musterbeispiel einer gelungenen Wirtschaftsförderung". Auf diesem Weg gelte es für Albstadt, fortzufahren.

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