Roland Tralmer bleibt Vorsitzender der CDU-Albstadt. Die Mitgliederversammlung des Stadtverbandes bestätigte den Ebinger Rechtsanwalt am Dienstagabend im Brauhaus-Zollernalb in geheimer Wahl einstimmig im Amt des Stadtverbandsvorsitzenden. Zu der gut besuchten Jahreshauptversammlung hatten sich neben zahlreichen Mitgliedern auch Landrat Günther-Martin Pauli MdL, Oberbürgermeister Dr. Jürgen Gneveckow und der 1. Bürgermeister Anton Reger eingefunden. Landtagsabgeordneter Pauli bedankte sich in einem Grußwort bei den Mitgliedern der CDU Albstadt für den intensiven Einsatz im Landtagswahlkampf des Frühjahrs. Es sei der CDU-Albstadt hierbei als einer der ganz wenigen Gemeinden in Baden-Württemberg gelungen, im Vergleich zur Landtagswahl 2006 beim Wahlergebnis der Stadt noch prozentual zuzulegen. Dies sei eine außerordentliche Leistung. Er werde sich bemühen, durch konsequente Oppositionsarbeit im Landtag diesem Vertrauensvorschuss der Bevölkerung Rechnung zu tragen.
Albstadt. Landes- und kommunalpolitische Themen standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Vorstands der CDU-Albstadt. Die Kommunalpolitiker beschlossen hierbei, sich im Vorfeld zur am 27. November 2011 anstehenden Volksabstimmung zum Thema „Stuttgart 21“ auch mit lokalen Aktivitäten zu beteiligen. Es sei entscheidend wichtig, so Stadtverbandsvorsitzender Roland Tralmer, im Vorfeld dieses Ereignisses der Bevölkerung deutlich zu machen, dass es notwendig sei, sich an der Abstimmung zu beteiligen. Die CDU-Albstadt werde sich bemühen, in diesem Zusammenhang ein „parteienübergreifendes Bündnis“ derjenigen gesellschaftlichen Gruppen vor Ort herbeizuführen, die dem Zukunftsprojekt „Stuttgart 21“ positiv gegenüberstünden. Dabei gelte es vor allem Aufklärungsarbeit dahingehend zu betreiben, dass die Befürworter des Bahnhofsumbaus bei der Volksabstimmung aufgrund der verschachtelten Fragestellung des Volksentscheids mit „nein“ stimmen müssten. Für die Art und Weise dieser komplizierten Fragestellung hegt die CDU-Albstadt kein Verständnis.
Mit dem Thema „Kommunale Jugendpolitik“ befasste sich der Vorstand der CDU-Albstadt in seiner jüngsten Sitzung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand hierbei ein Gespräch mit dem Leiter des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Albstadt, Herrn Wolfgang Schuldis. Vorsitzender Roland Tralmer wies eingangs darauf hin, dass nach Ende des Landtagswahlkampfs der CDU-Stadtverband sich in den kommenden Monaten wieder intensiv mit kommunalpolitischen Themen auseinandersetzen werde. Es gälte auch nach dem Verlust der Regierungsmehrheit in Baden-Württemberg umso mehr, dass die Union ihrer Verantwortung in kommunalen Gremien gerecht werden müsse und vor Ort als Ansprechpartner der Bürger zu Verfügung stünde.
Albstadt. Die Analyse des Ergebnisses der zurückliegenden Landtagswahl stand im Mittelpunkt der Sitzung des Vorstands der CDU-Albstadt am vergangenen Mittwoch. Der Verlust der Landesregierung trotz eines landesweiten Stimmenanteils von fast 40 % sei ein „herber Schlag ins Kontor der CDU“, so Stadtverbandsvorsitzender Roland Tralmer. Dies müsse flächendeckend als Anlass für Neubesinnung und Positionsbestimmung der Partei gesehen werden. Hervorzuheben sei allerdings, dass gänzlich im Gegensatz zum landesweiten Trend die CDU in Albstadt im Vergleich zur letzten Landtagswahl sowohl prozentual, wie auch hinsichtlich der absoluten Wählerzahl deutlich zulegen konnte. Man werte dies als Bestätigung für den in Albstadt gefahrenen Kurs der Partei, vor Ort als Ansprechpartner der Bürger zur Verfügung zu stehen. Tralmer: „Die Albstädter CDU wird deshalb den eingeschlagenen Weg einer Partei zum Anfassen konsequent fortführen und ausbauen.“
Zur Vorbereitung der „heißen Phase“ des Landtagswahlkampfs traf sich der Vorstand des CDU-Stadtverbands Albstadt. Offensichtlich stünde tatsächlich ein konfliktreicher Wahlkampf bis zur Landtagswahl am 27.03.2011 zu erwarten: Die Vorstandsmitglieder mussten in diesem Zusammenhang feststellen, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt innerhalb der Stadt Albstadt nicht allein mit fairen Mitteln gekämpft werde: Nachdem im Stadtgebiet bereits flächendeckend durch ehrenamtliche Helfer Wahlplakate angebracht worden seien, sei zu beobachten gewesen, dass diese Wahlplakate an verschiedenen Punkten der Stadt, insbesondere im Bereich Hohberg in Albstadt-Onstmettingen, über Nacht spurlos verschwunden seien. Andere Wahlplakate, insbesondere der politischen Konkurrenz aus dem linken Spektrum, seien von diesem wundersamen Verschwinden hingegen nicht betroffen. Stadtverbandsvorsitzender Roland Tralmer hierzu: „Ungeachtet dessen, dass hier möglicherweise auch strafrechtliche Tatbestände erfüllt sind, legt die CDU-Albstadt Wert darauf, dass in den kommenden Wochen der Wahlkampf mit einer intensiven inhaltlichen Auseinandersetzung über die künftige Landespolitik bestritten wird. Deshalb appelliert die CDU-Albstadt an alle Mitbewerber, sich einer solchen inhaltlichen Auseinandersetzung zu stellen und geht davon aus, dass alle Beteiligten das in ihrer Macht stehende tun, um solche Vorkommnisse zu unterbinden!“
Kommunalpolitische Themen standen im Vordergrund der jüngsten Vorstandssitzung der CDU-Albstadt. Die Kommunalpolitiker setzten sich dabei insbesondere mit der aktuellen Diskussion über die etwaige Schließung der Schwimmbäder in Tailfingen und Onstmettingen auseinander. Der Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion, Dr. Willi Merkel, gab diesbezüglich Einblick in den aktuellen Diskussionsstand und legte Wert auf die Feststellung, dass die CDU-Stadtratsfraktion in dieser Frage bislang noch keine abschließende Meinung habe. Bis zu der voraussichtlich am 24. Februar im Gemeinderat anstehenden Entscheidung werde man sich intern nochmals mit allen denkbaren Alternativen, wie etwa nur Schließung eines einzelnen Bades oder anderer Optionen, auseinandersetzen. Stadtrat Friedrich Pommerencke wies in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass eine Einschränkung der vorhandenen Infrastruktur im Talgang auf wenig Verständnis der dortigen Bevölkerung stoßen werde. Stadtverbandsvorsitzender Roland Tralmer betonte, dass es für das „Wir-Gefühl“ in Albstadt von großer Bedeutung sei, Entscheidungsprozesse und etwaige finanzielle Notwendigkeiten transparent zu gestalten und mit der Einwohnerschaft zu diskutieren. Die CDU wolle in dieser Frage keineswegs eine Entscheidung hinter verschlossenen Türen. Es werde entscheidend sein, alle Optionen zu prüfen. Auch sei darüber nachzudenken, den Weiterbetrieb der betroffenen Bäder etwa in eingeschränkter Form zu gewährleisten um geeignete Lösungen insbesondere zur Sicherung des Schulsports zu finden. In diesem Zusammenhang dürfe es keine Denkverbote geben. Einig war sich der Vorstand in diesem Zusammenhang, dass insbesondere nach Kontakten mit Schulleitungen und Vereinen die Situation nochmals neu zu bewerten sei. Nur dann sei eine sachgerechte Entscheidung im Februar möglich, die nach entsprechender Faktenbewertung und ohne Zeitdruck zu treffen wäre.
Mit Blick auf den anstehenden Landtagswahlkampf gab der Vorsitzende darüber hinaus bekannt, dass die CDU-Albstadt in diesem Jahr einen eigenen „politischen Aschermittwoch“ durchführen werde, der am Mittwoch, 09. März 2011, um 19.00 Uhr im „Thalia“ Tailfingen stattfinden wird. Als Gastredner erwartet der Stadtverband hierzu die Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg, Prof. Marion Schick.

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